Kooperation der ASCO mit University of Central Lancashire besiegelt

In nur einem Jahr ein B.A. im Fach International Business Communication? Und das Ganze auch ohne Abitur? ASCO-Absolventen steht dieser Weg nun im Nordwesten Großbritanniens offen.

Coburg -  „Es ist eine phantastische Option für Realschüler und Gymnasiasten, die bei uns die zweijährige Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondent gemacht haben!“, zeigt sich Matthias Schmidt-Curio begeistert. Am Dienstag, 20.12.2016 unterzeichneten der Geschäftsführer der Coburger Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe und die Leiterin des Studienganges International Corporate Communication, Dr. Petra Bagley, vor Vertretern aus Wirtschaft und Politik eine Kooperationsvereinbarung.

An der University of Central Lancashire (UCLan) in Preston knüpft der Studiengang direkt an die zweijährige Berufsausbildung zum staatlich geprüften Fremdsprachenkorrespondenten an. Das Besondere ist dabei nicht nur die Zulassung zu einem Bachelor-Studiengang, ohne vorher Abitur gemacht zu haben, sondern vor allem der Einstieg in das dritte und letzte Jahr des Bachelor-Studiums.

In ihrer Präsentation gab Petra Bagley einen Vorgeschmack auf die Stadt Preston im Nordwesten des Vereinigten Königreiches und auf das Studium im Fach „International Corporate Communication“. Nur zwei Schnellzug-Stunden von der Hauptstadt London entfernt, biete die UCLan Studierenden ein bequemes, vor allem aber auch bezahlbares Leben. Die Städte Liverpool und Manchester und auch der malerische Lake Distrikt seien gut erreichbar. Verlockend hören sich die Studienbedingungen an: eine Bibliothek, die 24 Stunden am Tag ganzjährig geöffnet hat, obere Plätze in internationalen Ranking-Listen, unzählige Sportclubs, ein Karriere-Zentrum, Arzt und Zahnarzt direkt auf dem Campus, bezahlbarer Wohnraum, erstklassige Sportanlagen. Sogar einen „German Stammtisch“ für deutschsprachige Studierende gebe es, berichtete Petra Bagley.

Je nach gewähltem Studienschwerpunkt, beispielsweise Übersetzen und Dolmetschen, Marketing, Public Relations,  Event-Management oder Digital Business Communication seien die BA-Absolventen fit für einen internationalen Berufsmarkt. Der Fokus liegt auf der Anwendung interkultureller Kommunikationstheorie in der Arbeitswelt. Ein Bereich, der in Zeiten globaler Vernetzung eine immer größere Bedeutung gewinnt.

Als „ideal“ empfindet Matthias Schmidt-Curio die Verbindung zwischen seiner traditionsreichen Coburger Berufsfachschule und der University of Central Lancashire. „Das ist die natürliche Akademisierung dessen, was wir hier in Coburg wirtschaftspraktisch schon haben“, so der ASCO-Geschäftsführer. Der direkte Einstieg in das dritte Studienjahr mache dies sicherlich sehr lernintensiv, bedeute aber eine attraktive Option für einen Teil der Coburger Absolventen.