Wieder hier: Marion Roth.

Wieder hier: Marion Roth.

5 Fragen an unsere neue Projektmanagerin Übersetzungen/Dolmetschen

Marion ist neu bei uns. Ab Januar 2020 tritt sie die Nachfolge von Silke Martin als Projektmanagerin in unserem Übersetzungsbüro an. Aber eigentlich ist sie gar nicht neu, sondern eine “Rückkehrerin”. Ihre Ausbildung als Fremdsprachenkorrespondentin absolvierte sie im Jahr 2014, danach studierte sie Übersetzen und Dolmetschen in Erlangen. Wir haben ihr ein paar Fragen gestellt.

Marion, wie kamst Du dazu im Sprachenbereich zu arbeiten?

Dass ich einmal mit Sprachen arbeiten werde, war beinahe abzusehen. Sowohl mein Vater als auch mein Großvater waren Lehrer für das Fach Englisch. Ausschlaggebend war dann jedoch eine Klassenfahrt in der Realschule, als Matthias einen Vortrag über die Ausbildung an der ASCO gehalten hat. Er hat damals nur Englisch gesprochen und niemandem verraten, dass er eigentlich deutscher Muttersprachler ist. Das führte zu eifrigem Getuschel in der Klasse und jeder hat sich gefragt, ob er nur so tut, als könnte er kein Deutsch. Am Ende des Tages war er aber so überzeugend, dass wir uns nicht sicher sein konnten. Dieses Erlebnis hat mein Interesse geweckt: „Das will ich auch können.“ Als ich dann meinen Abschluss als Fremdsprachenkorrespondentin in der Tasche hatte, wollte ich weitermachen und bin nach Erlangen gezogen, um noch meinen Übersetzer zu machen. 

Und was hast Du dann im Anschluss an dein Studium zur Übersetzerin gemacht?

Meine erste Amtshandlung war eine Reise nach Indien, bevor ich mich in die Arbeitswelt getraut habe. Danach habe ich aber recht zügig eine Stelle als Projektkoordinatorin für den Sprachendienst der Siemens AG in Erlangen angetreten, in der ich für interne Projekte in bis zu 30 Sprachen zuständig war. Im April 2018 habe ich mich dann als Übersetzerin am Landgericht Nürnberg-Fürth beeidigen lassen, wodurch ich auch ermächtigt bin, beglaubigte Übersetzungen von Urkunden anzufertigen. Das wollte ich dann auch in der Praxis machen und ich habe mich dazu entschieden, mich selbstständig zu machen.


Wie lief die Selbstständigkeit?

Die Arbeit als selbstständige Übersetzerin lief erstaunlich schnell an. Kurz nachdem ich mich im Bundesverband für Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) registriert habe, hat sich ein internationaler Language Service Provider (LSP) an mich gewendet, für den ich seither technische Handbücher aus dem Englischen ins Deutsche übersetze. Im Anschluss haben sich Zusammenarbeiten mit mehreren Agenturen deutschland- und europaweit entwickelt und so konnte ich mir seitdem meinen Lebensunterhalt verdienen.

Und jetzt bist du wieder an der ASCO – back to the roots sozusagen?

Haha, ja. Zunächst habe ich mich durch meinen Umzug nach Coburg räumlich wieder angenähert. Danach habe ich mich mit Matthias über LinkedIn in Verbindung gesetzt und ihm von meiner Rückkehr und meinem Werdegang erzählt. Er hat mir empfohlen, dem Team meine Bewerbung als freiberufliche Übersetzerin zukommen zu lassen. Anschließend wurde ich binnen weniger Wochen nicht nur häufig als Übersetzerin für Englisch/Deutsch, sondern auch als Dozentin für Deutsch als Fremdsprache (DaF) eingesetzt. Das ganze Team hat mich überaus herzlich willkommen geheißen und ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn ich einen Ausflug ins Büro der ASCO machen konnte – egal ob im Rahmen einer Übersetzung oder als Dozentin. Als dann feststand, dass eine Nachfolgerin für Silke gefunden werden sollte, wurde ich gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte. Da war kein langer Entscheidungsprozess notwendig und nun habe ich ein wunderbares Team um mich herum, ab und an noch Zeit für Übersetzungen und darf Menschen die deutsche Sprache näherbringen.

Im Januar 2020 startet deine neue Reise als Projektmanagerin im Sprachenzentrum der ASCO. Was werden deine Aufgaben sein und freust du dich schon?

Ab Januar 2020 bin ich für die Planung der Aufträge, einschließlich Angebotserstellung sowie Termin- und Kostenkontrolle aller anfallenden Übersetzungen und Verdolmetschungen des ASCO Sprachenzentrums zuständig, wobei ich unter anderem auf den bestehenden Pool aus Stammübersetzern des ASCO Sprachzentrums zurückgreifen werde. Besonders spannend für mich wird die für 2020 geplante Implementierung des branchenführenden Übersetzungstools SDL Trados Studio, für die ich zuständig sein werde. Als zertifizierte Nutzerin für dieses sogenannte CAT-Tool und durch die Unterstützung unserer erfahrenen Übersetzer sehe ich darin allerdings keinerlei Schwierigkeiten und kann es kaum erwarten, loszulegen.

Vielen Dank Marion – wir freuen uns schon auf die Zusammenarbeit.


HIER erfahren Sie mehr über die Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten, die für Marion der Einstieg in den Beruf war. Gerne können Sie auch per Mail unsere ausführliche Informationsbroschüre anfordern: info@asco-gruppe.de